Eine Grafik mit dem KSL-Logo (links) und einem Bild (rechts) der Veranstalterinnen der Veranstaltung.
Eine Grafik mit dem KSL-Logo (links) und einem Bild (rechts) der Veranstalterinnen der Veranstaltung.

Studium mit Behinderung

Welches Studium ist das richtige?  - Welche Nachteilsausgleiche gibt es für Menschen mit Behinderung/chronischer Erkrankung bei der Zulassung und während des Studiums? -  Welche Studienfinanzierung ist möglich?  - Was hilft beim „Outing“ der Behinderung oder chronischen Erkrankung?

Für diese und weitere Fragen standen Vertreter*innen des Kompetenzzentrums Behinderung, akademische Bildung, Beruf (kombabb) e.V. und des Kompetenzzentrums Selbstbestimmt Leben (KSL) für den Regierungsbezirk Münster Rede und Antwort.

Der Beratungsbedarf zum Thema Studium und Behinderung ist groß, da die Unterstützungsmöglichkeiten häufig nicht bekannt sind, beispielsweise für Menschen aus dem Autismus-Spektrum. Dies zeigten die Diskussion und die vielen Nachfragen der mehr als 20 Teilnehmer*innen der Veranstaltung am 13. Juni 2019. Darunter waren Eltern mit ihren Kindern, Vertreter der Unabhängigen Teilhabeberatung, Selbsthilfe-Vertreter und Anbieter von universitären Beratungsstellen.

Das kombabb bietet regelmäßig Beratung zum Thema Studium und Behinderung an. Am 12. September 2019 findet eine Sprechstunde in den Räumen des KSL Münster statt. Weitere Informationen zu Uhrzeit und Inhalt werden in den nächsten Wochen hier veröffentlicht.

Weitere Informationen zum Thema Studium und Behinderung: http://www.kombabb.de/

Dargestellt wird eine Grafik die auf den Fachtag am 25.06.2019 in Borken hinweist.
Dargestellt wird eine Grafik die auf den Fachtag am 25.06.2019 in Borken hinweist.

Fachtag zur "Inklusiven Öffnung der Beratungsangebote für Menschen mit Behinderung"

Fachtag „Psychologische und Psychosoziale Beratung für Menschen mit Behinderungen – inklusive Öffnung der Beratungsangebote“

am 25. Juni 2019, von 10:00 bis 16:00 Uhr,

in der Stadthalle Vennehof, Am Vennehof 1, 46325 Borken

Der Auftrag der UN-BRK an die Gesellschaft ist klar formuliert:

Die gleichberechtigte Teilnahme und Nutzung aller Angebote und Einrichtungen auch für Menschen mit Behinderung.

Wie aber kann dies gelingen? Wie kann eine inklusive Öffnung der bestehenden Beratungsangebote erfolgen?

Auf dem Fachtag wollen wir mit Ihnen über diese Fragen ins Gespräch kommen. Wir laden Sie ein, sich über eine inklusive Öffnung zu informieren, auszutauschen und gemeinsam Ideen zu entwickeln.

Eine Grafik mit dem Logo der Kampagne "Persönliches Budget  - Mehr als Geld" (links) und ein Bild (rechts) mit Teilnehmenden der Eröffnung
Eine Grafik mit dem Logo der Kampagne "Persönliches Budget - Mehr als Geld" (links) und ein Bild (rechts) mit Teilnehmenden der Eröffnung

Selbstbestimmt Leben mit dem Persönlichen Budget

Am 5. Juni 2019 wurde die Wanderausstellung „Persönliches Budget – Mehr als Geld!“ der Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben NRW im Vredener Rathaus eröffnet.

Der Bürgermeister, Herr Dr. Holtwisch, begrüßte alle Anwesenden. Auch in Vreden wissen viele noch zu wenig über das Persönliche Budget und es werde nur wenig genutzt, diese Wanderausstellung sei eine gute Gelegenheit sich über das Persönliche Budget zu informieren. Er freue sich sehr, dass das Vredener Bündnis für Familie dies möglich gemacht habe.

Sowohl Vredener Bürgerinnen und Bürger als auch Vertreterinnen und Vertreter der Vredener Stadtverwaltung und Politik nahmen die Gelegenheit wahr, informierten sich über das Persönliche Budget und diskutierten mit den eingeladenen Gästen aus dem Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben Münster und den Teilhabeberatungsstellen (EUTB) für den Kreis Borken und die Stadt Gelsenkirchen über das Persönliche Budget.

Das Persönliche Budget, bei dem in der Regel statt der üblichen Sachleistung eine Geldsumme an die Menschen mit Behinderung ausgezahlt wird, mit der sie dann die benötigten Unterstützungsleistungen zur Teilhabe selbst einkaufen können, macht es möglich, dass Menschen mit Unterstützungsbedarf ihr Leben selbstbestimmt führen können. Diese Möglichkeit bekannter zu machen, sei Motivation des Bündnisses für Familie in Vreden die Wanderausstellung „Das Persönliche Budget – Mehr als Geld!“ nach Vreden zu holen, berichteten einleitend Frau Schültingkemper, Vorsitzende des Bündnisses für Familie in Vreden, und Frau Pennekamp (Bündnis für Familien in Vreden), die zusammen mit Frau Dechering und Herrn Kemper-Bengfort von der Stadt Vreden für die Organisation sorgte.

Sehr anregend erzählte Frau Acar, sie ist Diplom Psychologin und heute Beraterin in der EUTB in Gelsenkirchen, von ihrem Weg zum Persönlichen Budget. Sie benötigt 24 Stunden am Tag Unterstützung durch Assistenz und begann diesen Unterstützungsbedarf mit dem Persönlichen Budget umzusetzen, als sie ihr Studium in Köln begann: „Auch für meine Mutter war das eine große Umstellung. Anfangs kam sie jeden Tag vorbei, um zu sehen, ob es mir gut geht. Irgendwann verstand sie, dass sie mich einfach machen lassen muss, und fuhr vier Wochen in den Urlaub. … und es klappte wunderbar. … ich suche die Assistenzkräfte aus und ich leite sie an.“

Aber nicht nur notwendige personelle Unterstützung, wie die persönliche Assistenz im Arbeitgeber-Modell, sondern auch passgenaue, individuelle Lösungen wie der Besuch von Kunst- oder Sprachkursen oder ein Hunde-Training können über ein Persönliches Budget als Eingliederungshilfeleistung finanziert werden. Vorausgesetzt, dass genau diese Maßnahme die Teilhabe diesen einen Menschen mit Behinderung ermöglicht bzw. vergrößert, berichtete Frau Schlenstedt vom Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben für den Regierungsbezirk Münster in ihrem Impuls-Vortrag.

Wenn ich darüber nachdenke, ob das Persönliche Budget etwas für mich ist, stellen sich mir viele Fragen … was genau ist mein Bedarf, was genau brauche ich um teilhaben zu können? Traue ich mir die Organisation der Assistenzkräfte zu, woher bekomme ich überhaupt die passenden Assistenzkräfte?

Für Menschen mit Behinderung ist es häufig sinnvoll, sich im Vorfeld der Beantragung zum Persönlichen Budget beraten zu lassen. Eine solche Beratung kann man zum Beispiel bei den Ergänzenden unabhängigen Beratungsstellen (EUTB) bekommen.

Herr Deing, von der EUTB in Borken informierte die Anwesenden über das Angebot der Teilhabeberatungsstellen in Borken und Ahaus. Die Beratung der EUTB erfolge auf Augenhöhe, durch Menschen, die in ihrem Leben selbst die Erfahrung von Behinderung gemacht haben. Die Ratsuchenden bekommen in der Beratung die Zeit und Unterstützung, die sie benötigen. Die EUTB beraten zu allen Formen und Leistungen der Teilhabe, nicht nur zum Persönlichen Budget, unabhängig von den Interessen von Kostenträgern und Leistungsanbietern.


Die Ausstellung ist noch bis zum 21. Juni 2019 im Rathaus in Vreden zu sehen.

Montag bis Donnerstag 8:00 bis 18:00 Uhr

Freitag 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr.


Weitere Informationen zur Nutzung des Persönlichen Budget:

Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) für den Kreis Borken in Ahaus oder Borken

www.eutb-kreis-borken.de

Büro Ahaus: Josefstr. 27, 48683 Ahaus, Tel.-Nr. 02561 / 44 81 82 8

Büro Borken: Butenwall 63, 46325 Borken, Tel.-Nr. 02561 / 44 81 82 8


Sie können die Wanderausstellung kostenlos bei der Koordinierungsstelle der KSL buchen: Stellen Sie Ihre unverbindliche Anfrage unter info@ksl-nrw.de oder 0209 95 66 00 27.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Koordinierungsstelle der Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben NRW

 

Eine Grafik mit dem Logo der Kampagne "Persönliches Budget  - Mehr als Geld" (links) und ein Bild (rechts) mit Teilnehmenden des Praxisdialogs Südwest in Gelsenkirchen.
Eine Grafik mit dem Logo der Kampagne "Persönliches Budget - Mehr als Geld" (links) und ein Bild (rechts) mit Teilnehmenden des Praxisdialogs Südwest in Gelsenkirchen.

Mehr Persönliches Budget nutzen

Welche Erfahrungen gibt es mit dem Persönlichen Budget? Wie wird mit dem Persönlichen Budget in der Praxis umgegangen?  Was würde die Nutzung des Persönlichen Budgets erleichtern? Diese und weitere Fragen diskutierten die rund 20 TeilnehmerInnen des Praxisdialogs am 28. Mai in Gelsenkirchen.

Unter den Gästen waren VertreterInnen der Leistungsträger und EUTB-BeraterInnen. Die Diskussion zeigte, wie wichtig Assistenzkräfte für die Nutzung des Persönlichen Budgets sind, da es  Menschen mit Behinderung ermöglicht selbst zu entscheiden, wie und durch wen sie unterstützt werden möchten. Die Leistungsform wird aber noch wenig beantragt und die Suche nach guten Assistenzkräften gestaltet sich mancherorts schwierig. Das KSL Münster organisierte daher schon einen Praxisdialog für den nordöstlichen Teil des Regierungsbezirks der bereits am 9. Mai stattfand.

Die Veranstaltungsreihe Praxisdialog gehört zur landesweiten Kampagne ‚Persönliches Budget -  Mehr als Geld.‘ die von den  KSL.NRW in Kooperation mit den Landschaftsverbänden und der Bundesarbeitsgemeinschaft Persönliches Budget durchgeführt wird.  Die Veranstaltungen bieten der Fachöffentlichkeit die Möglichkeit, sich zur Verbreitung des Persönlichen Budgets zu vernetzen und finden künftig an wechselnden Orten im Regierungsbezirk Münster und NRW-weit statt.

Eine Grafik mit dem KSL-Logo (links) und ein Bild (rechts) mit Teilnehmenden der Veranstaltung.
Eine Grafik mit dem KSL-Logo (links) und ein Bild (rechts) mit Teilnehmenden der Veranstaltung.

KSL Münster vor Ort im Regierungsbezirk

Im Rahmen der Vortragsreihe des Deutschen Schwerhörigenbund, hatte der Ortsverein Münster und Münsterland e.V. das KSL Münster eingeladen. Von Interesse war es, sich über die Arbeit der Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben (KSL) in NRW und im Regierungsbezirk Münster zu informieren.

Oliver Schneider besuchte am Samstag, den 18. Mai 2019 den Ortsverein mit Sitz in Münster-Hiltrup und informierte die interessierten Teilnehmenden über folgende Themen:

  1. Entstehung der KSL NRW

  2. Aufbau und Struktur

  3. Das Besondere am KSL für Menschen mit Sinnesbehinderung mit Sitz in Essen

  4. Das KSL Münster

  5. Bisherige Arbeit im Regierungsbezirk Münster

  6. Die Themen

  7. Ziele

Anschließend tauschten sich die Anwesenden intensiv aus. Herr Schneider konnte viel über die Bedarfe von Menschen mit Hörbehinderung erfahren. Die Anwesenden zeigten sich sehr erfreut, dass es ein Kompetenzzentrum für Menschen mit Sinnesbehinderung gibt. Eine intensive Zusammenarbeit mit den KSL ist für die Zukunft vereinbart.

Der Vortrag wurde durch die neue Spracherkennung des DSB unterstützt. Alles Gesprochene wurde über das Mikrophon automatisch in Text übersetzt und auf einem großen Bildschirm gezeigt.


Kontakt zum Ortsverein Münster und Münsterland e.V.:

http://www.muenster.org/hoerbehindertenzentrum/

Deutscher Schwerhörigenbund - Ortsverein Münster und Münsterland e.V.
(Verein der Hörbehinderten Münster und Münsterland)

Hörbehindertenzentrum Münster
Westfalenstraße 197
48165 Münster
Tel.: (02501) 8218
Fax: (02501) 927122
hbz-hi@muenster.org

Eine Grafik mit dem Logo der Kampagne "Persönliches Budget  - Mehr als Geld" (links) und ein Bild (rechts) mit Teilnehmenden des Praxisdialogs.
Eine Grafik mit dem Logo der Kampagne "Persönliches Budget - Mehr als Geld" (links) und ein Bild (rechts) mit Teilnehmenden des Praxisdialogs.

Erfahrungen mit dem Persönlichen Budget teilen und nutzen!

Am 09.05.2019 fand in den Räumen des Paritätischen in Münster der Praxisdialog Persönliches Budget für die Kreise Steinfurt, Warendorf und die Stadt Münster statt.

Ziel der Praxisdialoge ist es, die Zusammenarbeit der Budgetnutzenden, Interessierten, Leistungsträgern und Beratenden zum Persönlichen Budget zu stärken, um eine höhere Nutzung des Persönlichen Budgets zu ermöglichen.

Gekommen sind Vertreter/innen aus den zuständigen EUTB-Stellen, den Sozialämtern, des LWL und verschiedenen Leistungsanbietern, wie dem Caritasverband und den Alexianern.

In zwei Arbeitsphasen moderierte das KSL Münster zu folgenden Fragen:

  • Was läuft gut?

  • Was sollte besser werden?

  • Was würde (Ihnen) helfen?

  • Woran wollen wir arbeiten?

Die offene Arbeitsatmosphäre trug zu einem intensiven Austausch bei. So konnten die Schwierigkeiten bei der Umsetzung Persönlicher Budgets klar benannt werden. Daraus ergaben sich Arbeitsaufträge für die folgenden Praxisdialoge in dieser Region.

Für die folgenden Praxisdialoge wünschen sich alle die Beteiligung von Menschen, die ein Persönliches Budget nutzen und über ihre Erfahrungen berichten können.

Das KSL Münster bedankt sich bei allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit.

Mehrere Ausgaben der Broschüre KSL Konkret #2 nebeneinander ausgelegt
Mehrere Ausgaben der Broschüre KSL Konkret #2 nebeneinander ausgelegt

Zweite Ausgabe der KSL Konkret jetzt erhältlich!

KSL KONKRET #2
Einkommen und Vermögen
Änderungen durch das Bundesteilhabegesetz

Die KSL Konkret #2 informiert übersichtlich über die Anrechnung von Einkommen und Vermögen in der Eingliederungshilfe. Das Bundesteilhabegesetz führte zu gesetzlichen Veränderungen. Im Jahr 2020 kommen weitere Änderungen hinzu. Die Veränderungen werden jeweils passend zur Art des Einkommens ausführlich erläutert. Im Anhang finden sich außerdem Berechnungsschemata.
 

KSL Konkret #2 enthält folgende Kapitel:

  1. Einkommen 2017-2019
    Was hat sich beim Einkommen im Jahr 2017 geändert?
  2. Vermögen 2017-2019
    Was hat sich beim Vermögen im Jahr 2017 geändert?
  3. Einkommen 2020
    Was ändert sich für mich beim Einkommen?
  4. Vermögen 2020
    Was ändert sich für mich beim Vermögen?
  5. Partnereinkommen und Partnervermögen 2020
    Wird das Partnereinkommen und Partnervermögen noch angerechnet?
  6. Heranziehung von Elterneinkommen 2020
    Eltern haften für ihre Kinder?
  7. Anhang: Berechnung des Eigenanteils aus Einkommen
    Wie viel muss ich eigentlich zahlen?
     

Barrierefreies PDF: Steht in Kürze zum download bereit.

Bestellung der Druckfassung: Die Broschüre selbst ist kostenfrei erhältlich.

Versandkosten: Für Zustelladressen innerhalb von NRW ist der Versand kostenfrei. 

Aufgrund der hohen Nachfrage können die Versandkosten außerhalb von Nordrhein-Westfalen leider nur in begrenztem Umfang von uns übernommen werden. Versandkostenfrei sind bis zu drei Broschüren erhältlich, ab der 4. Broschüre ist der Versand kostenpflichtig. Bitte senden Sie uns dazu die entsprechende Frankierung per Post zu. Die Adresse lautet wie folgt:

Koordinierungsstelle der KSL NRW
Munscheidstraße 14
45886 Gelsenkirchen

Welche Paketmarke/n bzw. welche Briefmarke/n wir für Ihre Sendung benötigen, teilen wir Ihnen gerne mit. Bitte senden Sie uns zunächst eine E-Mail mit der gewünschten Anzahl und Ihrer Adresse an: info@ksl-nrw.de

Das Team der Koordinierungsstelle der Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben

Eine Grafik mit dem KSL-Logo (links) und ein Bild (rechts) mit Teilnehmenden des "GIRO inklusiv 2018" in Coesfeld
Eine Grafik mit dem KSL-Logo (links) und ein Bild (rechts) mit Teilnehmenden des "GIRO inklusiv 2018" in Coesfeld

GIRO inklusiv - Eine Anleitung zur Inklusion entwickeln

Der „GIRO inklusiv“ soll zukünftig an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen. „Die gute Zusammenarbeit mit dem Sportamt Münster hat zum Gelingen der Radrennen beigetragen, in diesem Jahr haben wir uns dennoch entschlossen, den „GIRO inklusiv“ nicht durchzuführen“, meint Anke Schwarze, Projektleiterin beim KSL Münster. „Stattdessen werden wir eine Handreichung zur Durchführung entwickeln und daran arbeiten einen passenden externen Veranstalter für die nächsten Jahre zu finden“, so Schwarze weiter. Dadurch soll der GIRO inklusiv auf mehrere Schultern verteilt werden und bald wieder stattfinden.

Das Radrennen für Alle, der „GIRO inklusiv“ wurde in den Jahren 2017 in Wadersloh und 2018 in Coesfeld vom KSL Münster im Rahmen des GIRO Münsterland initiiert. Am 3. Oktober 2018 setzten sich zuletzt 200 Teilnehmer mit und ohne Behinderung auf Zwei-, Drei- und Vierrädern, Liegerädern, Rollfietsen und Tandems in Bewegung, um die Rennstrecken zu fahren. NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann gab den Startschuss für den "GIRO inklusiv 2018".

Eine Grafik mit dem KSL-Logo links und ein Bild rechts mit Daniel Hagemeier und Teilnehmenden der Gesprächsrunde.
Eine Grafik mit dem KSL-Logo links und ein Bild rechts mit Daniel Hagemeier und Teilnehmenden der Gesprächsrunde.

„Inklusion ist mir ein wichtiges Anliegen“

Landtagsabgeordneter Daniel Hagemeier (CDU) besucht das KSL Münster

„Ich bin hier, um hinter die Kulissen zu schauen“, begrüßte Daniel Hagemeier die Gastgeber. Der CDU-Politiker besuchte am 8. April das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben Münster auf eigene Initiative, um sich über die Aktivitäten vor Ort zu informieren.

Das KSL-Team berichtete von den Erfahrungen aus der strukturellen Beratung, von der Kampagne zum Persönlichen Budget, den Radrennen für Alle "GIRO inklusiv" (Video). Angesprochen wurden aber auch die Herausforderungen der Inklusion wie beispielsweise die alternde Gesellschaft, durch die der Beratungs- und Unterstützungsbedarf steigen wird.

Die Entwicklung eines inklusiven Schulungskonzeptes für die Pflegeausbildung und der Einsatz für die Beteiligung der Menschen mit Behinderung in den Kommunen, sind wichtige Aufgaben, die als nächstes anstehen. Hagemeier zeigte sich sehr offen für diese Themen und meint „Inklusion ist mir ein wichtiges Anliegen“. Gerne sei er bereit das KSL zu unterstützen, so Hagemeier weiter.

Er sitzt seit 2017 für den Wahlkreis Warendorf Nord im NRW-Landtag. Hagemeier ist Mitglied im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales und Beauftragter der CDU-Landtagsfraktion für Menschen mit Beeinträchtigungen.

zur Webseite von Daniel Hagemeier

zur Webseite vom Kreis Warendorf

Wahlurne
Wahlurne

Europawahl

In Deutschland wird am 26. Mai gewählt! Hier finden Sie Informationen zur Europawahl und zum barrierefreien Wählen.