Eine Grafik zur Wanderausstellung Persönliches Budget Mehr als Geld! 23.-27.09.2019 in Coesfeld
Eine Grafik zur Wanderausstellung Persönliches Budget Mehr als Geld! 23.-27.09.2019 in Coesfeld

Die Wanderausstellung: Persönliches Budget – Mehr als Geld. 23.-27.09. in Coesfeld

Die Wanderausstellung zeigt Portraits und Texte von Menschen, die ihre Erfahrungen mit dem Persönlichen Budget schildern. Es ist eine Leistungsform, die es Menschen ermöglicht, ihre benötigten Hilfen, wie z. B. Assistenz am Arbeitsplatz oder Unterstützung im Alltag, selbstbestimmt zu organisieren.

Bild von einer Tanzvorführung beim Aktionstag "Teilhabe für alle?!" in Münster
Bild von einer Tanzvorführung beim Aktionstag "Teilhabe für alle?!" in Münster

Aktionstag „Teilhabe für alle!?“ in Münster

Am 10.09.2019 fand in den Räumen der Stadtwerke Münster der Aktionstag „Teilhabe für alle!?“ statt. Deutschland hat vor 10 Jahren die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet. Was hat sich seitdem verändert? Sind Menschen mit Behinderung weiter in die Mitte unserer Gesellschaft angekommen? Wie inklusiv ist die Stadt Münster? Welche Angebote gibt es für Menschen mit Behinderung?

Eingeladen zum Aktionstag hatte die Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen (KIB) der Stadt Münster gemeinsam mit dem Sozialamt, der Selbsthilfe-Kontaktstelle und den Stadtwerken Münster.

Viele Selbsthilfegruppen und Vereine konnten vor Ort über ihre Arbeit informieren. Es gab Vorträge, Sensibilisierungsangebote, Führungen durch einen Linienbus der Stadtwerke, einen regen Austausch mit der Polizei in Münster. Die tolle Vorstellung der Tanzgruppe „Knackende Rheuma-Elfen“ war einer der Höhepunkte des Rahmenprogramms.

Oberbürgermeister Markus Lewe sprach über den Einsatz der Stadt Münster auf dem Weg in eine inklusive Stadt. Ohne die vielen Mitstreiter/innen, das Ehrenamt, die Arbeit der KIB wäre Münster sicherlich nicht so lebenswert für Menschen mit und ohne Behinderung. Münster ist auf einem guten Weg. Dieser Weg ist aber noch lange nicht zu Ende.

Der Aktionstag ist von vielen Menschen aus der Region besucht worden, um sich zu informieren und zu vernetzen. Auch aus Sicht des KSL Münster war der Aktionstag eine tolle Veranstaltung. Wir freuen uns auf den Aktionstag „Teilhabe für Alle!?“ im nächsten Jahr.

Kalenderblatt vom 28.09.2019
Kalenderblatt vom 28.09.2019

Termin: "Tag der Gehörlosen" am 28.09.2019 in Münster

Gemeinsamer Austausch - ohne und mit Behinderungen.

Infostände, Kinderprogramm und Kaffee und Kuchen am Harsewinkelplatz in Münster.

Kalenderblatt vom 22.09.2019
Kalenderblatt vom 22.09.2019

Termin: "Aktionstag für Teilhabe" am 22.09.2019 in Coesfeld

Am 22. September 2019 findet der 1. Aktionstag für Teilhabe statt. Viele Gruppen von und für Menschen mit Beeinträchtigung aus dem Kreis Coesfeld werden sich und ihre Arbeit an diesem Tag zeigen.

Ein Bild mit einer Person. Über hier Gedanken-Wolken, mit offenen Fragen zum Thema studieren mit Behinderung/ chronischer Erkrankung.
Ein Bild mit einer Person. Über hier Gedanken-Wolken, mit offenen Fragen zum Thema studieren mit Behinderung/ chronischer Erkrankung.

Gefragte Sprechstunde - kombabb-Kompetenzzentrum NRW im KSL Münster

Am Donnerstag, den 12. September 2019, wurde die erste offene Sprechstunde kombabb-Kompetenzzentrum NRW in den Räumlichkeiten des KSL Münster durchgeführt. Viele Ratsuchende aus dem Münsterland nutzten die Gelegenheit, sich in der Nähe über wichtige Fragen, insbesondere zum Übergang Schule/ Studium, zu informieren.

Der rege Zulauf zur Sprechstunde verwundert nicht, denn Beratungsangebote in diesem Bereich gibt es nur wenige und das trifft ganz besonders in ländlichen Regionen zu.

Daher weisen wir noch einmal darauf hin, dass die zweite Sprechstunde am 14. November 2019 von 12 - 17 Uhr, ebenfalls in den Räumlichkeiten des KSL Münster stattfindet.

In der Zeit von 14 – 15 Uhr wird ein Gebärdensprachdolmetscher zur Verfügung stehen.

Rehacare
Rehacare

Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben auf der Rehacare

Die Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben (KSL) stellen sich auf der Rehacare in Düsseldorf vom 18. - 21. September 2019 vor. In Halle 6 am Stand D49 der Landesregierung Nordrhein-Westfalen informieren Mitarbeiter*innen der sechs Kompetenzzentren über die aktuellen Projekte, Aufgaben und Ziele.

Die Mitarbeiter*innen freuen sich auf viele gute Gespräche mit zahlreichen Besucher*innen aus dem In- und Ausland. Zudem liegen verschiedene aktuelle Publikationen der Kompetenzzentren - beispielsweise zum Persönlichen Budget oder zum Einkommen und Vermögen in der Eingliederungshilfe – am Stand bereit. Die Broschüren und Flyer gibt es teilweise auch in leichter Sprache und können kostenlos mitgenommen werden.

Die Rehacare ist von Mittwoch bis Freitag (18. - 20. September 2019) von 10 bis 18 Uhr und am Samstag (21. September 2019) von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Weitere Infos gibt es unter www.rehacare.de
 

 

Politische Entwicklung UN-Behindertenrechtskovention
Politische Entwicklung UN-Behindertenrechtskovention

Intensivpflege: Mehr Selbstbestimmung - nicht weniger

 "Intensivpflegestärkungsgesetz" - Protest im Bundesministerium für Gesundheit Bildnachweis: Anna Spindelndreier | Gesellschaftsbilder.de
"Intensivpflegestärkungsgesetz" - Protest im Bundesministerium für Gesundheit Bildnachweis: Anna Spindelndreier | Gesellschaftsbilder.de

Offener Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn von Nicole Andres

Der Entwurf zum Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz (RISG) sieht vor, dass beatmete Menschen mit ambulanter Intensiv-Pflege nur noch in absoluten Ausnahmefällen zuhause leben dürfen. Die konkreten Folgen des Gesetzesvorhabens erläutert Sie in ihrer Stellungnahme.

Eine Grafik mit dem KSL-Logo (links) und einem Bild (rechts) mit Logo vom kombabb-Kompetenzzentrum NRW
Eine Grafik mit dem KSL-Logo (links) und einem Bild (rechts) mit Logo vom kombabb-Kompetenzzentrum NRW

Studieren mit Behinderung? Ratsuchende aufgepasst!

Welches Studium ist das richtige? Welche Unterstützung wie Studienassistenz oder Schreibzeitverlängerung bei Prüfungen gibt es für Menschen mit Behinderung/chronischer Erkrankung? Welche Studienfinanzierung ist möglich? Was hilft beim „Outing“ der Behinderung oder chronischen Erkrankung? Die Sprechstunde wendet sich an alle Studieninteressierte mit sichtbaren und nicht-sichtbaren Behinderungen/chronischen Erkrankungen wie Mobilitätseinschränkungen, Sinnesbehinderungen oder psychischen Erkrankungen. Sie sind herzlich eingeladen, sich vor Ort beraten zu lassen.

Das KSL Münster bietet die Sprechstunde in Kooperation mit dem kombabb an, um dieses besondere Beratungsangebot für Studierende mit Behinderung in unserem Regierungsbezirk nutzbar zu machen. Die NRW-weite Beratung vom kombabb wird regelmäßig in Bonn und telefonisch angeboten. Weitere Informationen gibt es unter http://www.kombabb.de/

Am 12. September 2019 findet die Sprechstunde erstmalig zwischen 12 Uhr und 17 Uhr im KSL Münster, Neubrückenstr. 12-14, 48149 Münster statt. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Voranmeldung möglich. (hier finden Sie weitere Informationen)

Hinweis:

Leider ist konnten wir für diese erste Sprechstunde keinen Gebärdensprachdolmetscher bekommen. Wir bieten daher am 14. November 2019, ebenfalls von 12 – 17 Uhr, eine zweite Sprechstunde an, bei der in der Zeit von 14 – 15 Uhr ein Gebärdensprachdolmetscher zur Verfügung stehen wird.

 

Mittendrin oder nur dabei?
Mittendrin oder nur dabei?

Mittendrin oder nur dabei?

Wertschätzung zu erfahren, ohne sich verstellen zu müssen, ist für die meisten Menschen ein wichtiger Aspekt des Arbeitslebens. Wie sieht dabei die Realität von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen (chronischen Erkrankungen und/oder Behinderungen) aus? Unter welchen Voraussetzungen fühlen sie sich als authentische, wertgeschätzte Mitglieder eines Arbeitsteams?

Der Lehrstuhl für Arbeit und Berufliche Rehabilitation der Universität zu Köln untersucht dieses Thema in einer anonymen Online-Studie zur psychologischen Seite von Inklusion.  

Ziel der Studie ist es, Informationen zur Arbeitssituation von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen aus „erster Hand“ zu erhalten: Wie beurteilen sie ihr Arbeitsumfeld? Wie wirkt sich das Arbeitsumfeld auf ihre Lebenssituation aus? Langfristig wollen die Wissenschaftler*innen dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen für Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu verbessern.

Mitmachen können alle Personen über 18 Jahren, die aktuell in einem Arbeitsverhältnis stehen (mindestens mit einer 50 %-Stelle) und von einer oder mehreren langanhaltenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen betroffen sind.

Weitere Informationen und Teilnahme an der Studie: https://unikoelnpsych.eu.qualtrics.com/jfe/form/SV_6zJ5u3fPd1aRXGB

Kontakt: Veronika Chakraverty, Universität zu Köln, veronika.chakraverty@uni-koeln.de