Bei der Aktionskonferenz „DigiTeilhabe“ der AWO in Berlin nahm Marcel Scharf vom KSL.Münster Teilnehmende mit auf eine Reise in die virtuelle Realität: Gemeinsam erkundeten Fachkräfte und Ehrenamtliche, wie VR-Brillen neue Möglichkeiten für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen eröffnen können – von Bildung und Begegnung über Aktivierung und Teilhabe bis hin zum virtuellen Besuch von Orten, die im Alltag oft nur schwer erreichbar sind. Die Teilnehmenden erhielten dabei spannende Einblicke in die Technologie und konnten deren Potenziale unmittelbar selbst erleben.
Die Aktionskonferenz „DigiTeilhabe“ richtete sich an Menschen aus ganz Deutschland, die sich für digitale Teilhabe engagieren möchten. Insbesondere haupt- und ehrenamtlich Tätige folgten der Einladung zur Konferenz, die Raum bot für gegenseitiges Lernen und die Gelegenheit, erfolgreiche Praxisbeispiele sichtbar zu machen. Im Beitrag von Marcel Scharf standen daher neben den ersten praktischen Erfahrungen mit VR-Brillen auch deren fachliche Einordnung im Mittelpunkt: Welche Potenziale bietet Virtual Reality in sozialen Handlungsfeldern? Welche Voraussetzungen braucht es für einen gelungenen Einsatz? Und wo liegen die Grenzen dieser Technologie?
„Im Alltag kann eine Fachkraft in einer Einrichtung durch den gezielten Einsatz von VR-Brillen Menschen Erlebnisse ermöglichen, die sonst nur schwer oder gar nicht zugänglich wären. Zum Beispiel ein virtueller Tauchgang durch ein farbenfrohes Korallenriff – ganz neue Eindrücke, die das Selbstvertrauen stärken können oder ermutigen, eigenen Grenzen zu überwinden“, so Marcel Scharf. Die Konferenz bot eine wertvolle Gelegenheit, Fachkräfte und Engagierte für die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten zu sensibilisieren und als Multiplikator*innen zu gewinnen. So könnte der kreative Einsatz digitaler Technologien künftig noch mehr Menschen mit Behinderungen neue Erfahrungsräume eröffnen.
Zum Weiterlesen: Kürzlich tauchte Marcel Scharf mit den Teilnehmenden des Workshops „VR-Brillen-Erlebnis“ in Roxel in andere Welten ein. Der Workshop fand im „LadenLokal“ statt – einem inklusiven Ort der Begegnung. In der Reportage zum Workshop können Sie die Teilnehmenden Wolfgang, Kathrin und Cäcilie bei ihren ersten Erfahrungen mit VR-Brillen begleiten und erfahren, welche Eindrücke die virtuelle Realität bei ihnen hinterlassen hat: Völlig losgelöst mit VR-Brille | KSL.Münster
Ansprechperson für das Thema "Digitale Teilhabe"
Marcel Scharf
E-Mail marcel.scharf@ksl-muenster.de