Der Hitzesommer 2026 hat deutlich gemacht, dass viele Wohneinrichtungen der Eingliederungshilfe auf langanhaltende hohe Temperaturen noch nicht ausreichend vorbereitet sind. Gerade für Menschen, die bei extremer Hitze gesundheitlich besonders gefährdet sind, können wirksame Kühlmöglichkeiten einen wichtigen Schutz bieten. Bis zu 30.000 Menschen leben nach Schätzung der SozialstiftungNRW in Wohnangeboten, die von dem neuen Sonderprogramm profitieren können. Das Sonderprogramm dient als schnelle Hilfe bei besonderen Hitzespitzen und soll gesundheitliche Risiken für die Bewohnerinnen und Bewohner deutlich reduzieren.
Gefördert werden Kauf und Einbau fest installierter Klimaanlagen mit bis zu 5.000 Euro je Gruppen- oder Gemeinschaftsraum
Zunächst können je Einrichtung bis zu vier solcher Räume berücksichtigt werden. Aufgrund des besonderen Stiftungsinteresses ist eine Förderung von bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten möglich.
Damit die Maßnahmen schnell umgesetzt werden können, wird das Verfahren gegenüber der regulären Förderung vereinfacht. Die sonst geltende Bagatellgrenze entfällt. Der für die Antragstellung erforderliche Liefer- oder Leistungsvertrag kann bereits unter dem Vorbehalt einer Förderzusage geschlossen werden.
Das neue Sonderprogramm ist ausdrücklich als Soforthilfe für besondere Hitzespitzen gedacht. Parallel dazu bleibt die „Ergänzungsförderung zur Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)“ bestehen. Für dieses Programm hat die SozialstiftungNRW 15 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Fördermittel daraus können weiterhin beantragt werden, um langfristig und nachhaltig in die Gebäude der Einrichtungen zu investieren und sie dauerhaft besser auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten.
Hier finden Sie weitere Informationen zur Antragsstellung: Schritt für Schritt zur Förderung | Sozialstiftung
Den gesamten Text lesen Sie hier: SozialstiftungNRW stellt 20 Millionen Euro für Hitzeschutz bereit | Sozialstiftung