Anette Jablonski, Portrait - Sie ist eine der PB-Nehmerinnen, die in der Kampagne "Persönliches Budget-Mehr als Geld" zu Wort kommen.

"Ich kann selber Chef sein."

Anette Jablonski, PB-Nehmerin

 

26. April 2018: KSL-Fachtagung "Persönliches Budget - Mehr als Geld."

Seit 10 Jahren gibt es einen Rechtsanspruch auf das Persönliche Budget. Es ist eine Leistungsform, die das Ziel hat, den Einfluss von Menschen mit Behinderung auf die Leistungserbringung zu erhöhen und damit ihre Selbstbestimmung zu stärken. Die Inanspruchnahme Persönlicher Budgets bleibt deutlich unter den damals bestehenden Erwartungen. Woran liegt das? Zusammen mit Leistungsträgern, Beratungsstellen und (potenziellen) Budgetnutzenden wollen wir in einen konstruktiven Austausch über dieses wichtige Thema treten. Die beiden Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und West falen-Lippe (LWL) sowie das regionale Beratungsnetzwerk der BAG Persönliches Budget e. V. und die Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben (KSL) in NRW arbeiten daran, das Persönliche Budget attraktiv zu gestalten, zur Inanspruchnahme zu motivieren und gegebenfalls bei der Antragsstellung zu unterstützen.

 

1. Wie viel Geld bekomme ich?

Das Persönliche Budget (PB) soll die Höhe der Kosten aller bisher individuell festgestellten Leistungen nicht überschreiten. Dabei sind möglicherweise notwendige Aufwendungen für Beratung und Unterstützung schon einbezogen.

Haben Sie auf die Sachleistung, die Sie als PB haben möchten, keinen Anspruch, können Sie für diese Leistung auch kein PB zu erhalten.

Persönliches Budget - Mehr als Geld.

Alle Menschen haben das Recht, selbst über ihr Leben zu bestimmen. Menschen mit Behinderung und/oder chronischen Erkrankungen haben zudem einen individuellen Anspruch auf Rehabilitations- und Teilhabeleistungen. Das Persönliche Budget ermöglicht es jedem Menschen mit Behinderung, selbstbestimmt zu entscheiden, wann, wo, wie und von wem er/sie die benötigte Unterstützungsleistung erhält.