Logo der Kampagne Inklusive Gesundheit

„Die Vertragsstaaten anerkennen das Recht von Menschen mit Behinderungen auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit ohne Diskriminierung aufgrund von Behinderung.“

(UN-Behindertenrechtskonvention Artikel 25)

Die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern erwarten in ihrer Düsseldorfer Erklärung vom 21.März 2019, „dass 10 Jahre nach Ratifizierung der UN-BRK die Qualität der Versorgung von Menschen mit Behinderungen weiter gestärkt und Barrieren in Bezug auf gesundheitliche Einrichtungen und Dienste weiter abgebaut werden. Ziel muss eine inklusive Gesundheitsversorgung sein.“ In diesem Zusammenhang fordern die Beauftragten, „dass in der Aus- und Fortbildung des medizinischen Personals das Bewusstsein für die Menschenrechte, die Würde, die Autonomie und die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen verbindlich berücksichtigt werden.“ Zum Abschluss dieser Düsseldorfer Erklärung wird klar und deutlich formuliert:

Zum Abschluss dieser Düsseldorfer Erklärung

„Eine barrierefreie, inklusive und interdisziplinäre Gesundheitsversorgung ist Grundlage für Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe in unserem Land." Auch der aktuelle Koalitionsvertrag der nordrhein-westfälischen Landesregierung fordert die „Sicherstellung einer guten Gesundheitsversorgung für alle Menschen in Nordrhein-Westfalen“ (S. 94).

 

Die Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben (KSL) setzen sich mit ihrer Kampagne zur inklusiven Gesundheitsversorgung für einen gleichberechtigten Zugang von Menschen mit Behinderungen zum Gesundheitssystem in Nordrhein-Westfalen ein. Gemeinsam mit der Koordinierungsstelle der KSL werden sie sich landesweit dem Thema „Inklusive Gesundheitsversorgung in Krankenhäusern“ widmen. Damit greifen sie ein Ziel aus dem Koalitionsvertrag der Landesregierung auf. Hier heißt es auf den Seiten 94-95: „Gleichzeitig müssen unsere Krankenhäuser den Anforderungen einer älter werdenden Gesellschaft, der Zunahme altersbedingter Krankheiten und Operationen, einem höheren Anteil von Menschen mit Demenz oder Behinderungen (…) gerecht werden.“

 

Zielperspektive "Inklusive Krankenhäuser"

Wir wollen Krankenhäuser dabei unterstützen, sich noch besser auf die Behandlung von Menschen mit Behinderungen einzustellen.

Bei einem Krankenhausaufenthalt sollen die Belange von Menschen mit Behinderungen berücksichtigt werden,
um zusätzliche belastende Situationen für alle zu vermeiden.

Hierfür sollen Methoden und Materialien entwickelt werden, die das Bewusstsein für eine barrierefreie und inklusive Gesundheitsversorgung stärken.


Das KSL Arnsberg bietet auf seiner Webseite ksl-arnsberg.de Informationen zum Schwerpunkt „Inklusive Gesundheitsversorgung“ für alle Interessierten an. Dazu gehören aktuelle Nachrichten ebenso wie wissenschaftliche Beiträge, Links auf interessante Websites ebenso wie weiterführende Literatur.

Das Angebot richtet sich an alle, die sich beruflich und/oder privat mit unserem Schwerpunktthema „Inklusive Gesundheitsversorgung“ befassen: Dazu gehören Mitarbeiter*innen in medizinischen und pflegenden Berufen in Praxen, Krankenhäusern, Ausbildungs- und Beratungsstellen ebenso wie Verantwortliche in Politik und Verwaltungen. Nicht zuletzt gehören dazu aber auch alle Menschen, die etwa als Patienten oder Angehörige in irgendeiner Form mit unserem Thema konfrontiert sind. Mit unserem Angebot folgen wir unserem Ziel zu zeigen, dass eine inklusive Gesundheitsversorgung möglich ist.

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