Welche Erfahrungen gibt es mit dem Persönlichen Budget? Wie wird mit dem Persönlichen Budget in der Praxis umgegangen?  Was würde die Nutzung des Persönlichen Budgets erleichtern? Diese und weitere Fragen diskutierten die rund 20 TeilnehmerInnen des Praxisdialogs am 28. Mai in Gelsenkirchen.

Unter den Gästen waren VertreterInnen der Leistungsträger und EUTB-BeraterInnen. Die Diskussion zeigte, wie wichtig Assistenzkräfte für die Nutzung des Persönlichen Budgets sind, da es  Menschen mit Behinderung ermöglicht selbst zu entscheiden, wie und durch wen sie unterstützt werden möchten. Die Leistungsform wird aber noch wenig beantragt und die Suche nach guten Assistenzkräften gestaltet sich mancherorts schwierig. Das KSL Münster organisierte daher schon einen Praxisdialog für den nordöstlichen Teil des Regierungsbezirks der bereits am 9. Mai stattfand.

Die Veranstaltungsreihe Praxisdialog gehört zur landesweiten Kampagne ‚Persönliches Budget -  Mehr als Geld.‘ die von den  KSL.NRW in Kooperation mit den Landschaftsverbänden und der Bundesarbeitsgemeinschaft Persönliches Budget durchgeführt wird.  Die Veranstaltungen bieten der Fachöffentlichkeit die Möglichkeit, sich zur Verbreitung des Persönlichen Budgets zu vernetzen und finden künftig an wechselnden Orten im Regierungsbezirk Münster und NRW-weit statt.

Eine Grafik mit dem Logo der Kampagne "Persönliches Budget  - Mehr als Geld" (links) und ein Bild (rechts) mit Teilnehmenden des Praxisdialogs Südwest in Gelsenkirchen.
Eine Grafik mit dem Logo der Kampagne "Persönliches Budget - Mehr als Geld" (links) und ein Bild (rechts) mit Teilnehmenden des Praxisdialogs Südwest in Gelsenkirchen.