Menschenrechte sind nicht verhandelbar | KSL.Münster Direkt zum Inhalt
20.05.2026
Das Bild ist eine Collage zum Thema Menschenrechte. Darauf habe viele Menschen ihre Botschaften aufgeschreiben.

Mit dieser klaren Botschaft fanden am 5. Mai im gesamten Münsterland wieder zahlreiche Aktionen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen statt.

Auf dem Stubengassenplatz in Münster kamen zum Beispiel mehrere hundert Menschen an „Omas Kaffeetafel“ zusammen, um über Inklusion, Barrierefreiheit und Teilhabe zu diskutieren. Darüber waren sich alle einig: Teilhabe muss selbstverständlich sein – und ist kein Luxus.

Thomas Wendt und Marvin Hemsing als Vertreter der WiM (Wir Menschen mit Lernschwierigkeiten in Münster) haben im Gespräch mit Bürgermeister Klaus Rosenau berichtet, wo es in Münster noch Barrieren gibt. Mit Unterstützung der anderen Protestierenden richteten sie den Appell nach Berlin: Kürzungen bei der Eingliederungshilfe bauen ganz sicher keine einzige davon ab. Die Antwort des Oberbürgermeisters war eindeutig: „Politik darf nicht für Rückschritte sorgen.“

Während Selbstvertreter*innen und Passant*innen an den Kaffeetischen zwanglos ins Gespräch kamen, gab es außerdem musikalische Begleitung von der „T-Box“, der „Josef-Band“, dem Ukulele-Club Havixbeck, dem „Terry & Steve“-Gitarrenduo, der Musikgruppe LL Roxel und von Ralf Bleek, der mit seiner Handpan den Stubengassenplatz verzauberte.